Stoffklasse


Stoffklasse

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In der Chemie werden Stoffe mit ähnlichen Eigenschaften, wie zum Beispiel ähnliches Reaktionsverhalten, zu Stoffklassen bzw. Verbindungsklassen zusammengefasst.

Chemische Elemente

Die Elemente können klassifiziert werden nach

Organische Chemie

In der organischen Chemie ist die funktionelle Gruppe einer Verbindung für diese Einteilung ausschlaggebend. So werden zum Beispiel Verbindungen, die in ihrer Kohlenstoffkette eine Hydroxygruppe haben, zu der Stoffklasse der Alkohole gezählt. In einer weiteren Definition kann eine Stoffklasse (z. B. die Alkohole) daneben weitere funktionelle Gruppen enthalten. Daneben gibt es in einer weiter gefassten Definition auch Stoffklassen, die sich dadurch auszeichnen, dass sie eine bestimmte Kombination mehrerer funktionelle Gruppen enthalten, z. B. die Aminosäuren.[1]

Beispiele für Stoffklassen

Anorganische Chemie

Naturstoffe

Kunststoffe

Kunststoffe werden zum einen nach der Art der Polymerisation und zum anderen nach der Art der Monomere klassifiziert. Beispiele sind Polyester, Polyvinylchlorid und Polystyrol.

Außerdem wird unterschieden, ob ein Kunststoff aus einer Monomersorte oder aus mehreren besteht, letztere werden als Copolymer bezeichnet.

Biochemie

In der Biochemie unterscheidet man die vier Stoffklassen Aminosäuren, Kohlenhydrate, Lipide und Nukleinsäuren, die als Bausteine von lebenden Organismen gelten.

Drogen

Drogen sind (bio)chemische Stoffe, die auf das Bewusstsein eines Menschen einwirken und, in einer allgemeineren Bedeutung, physiologisch wirksame Substanzen. Die beiden wichtigsten Stoffklassen sind Alkaloide und Terpenoide mit diversen Unterklassen.

Kampfstoffe

Kampfstoffe sind Gifte, die gegen Menschen eingesetzt werden. Eine Klassifizierung erfolgt nach betroffenem biochemischen System und der Wirkung.

Säuren und Basen

Sowohl organische als auch anorganische Stoffe können Säuren und Basen bilden. Entscheidend ist die Fähigkeit, zumeist in wässriger Lösung, Protonen abgeben (Säuren) oder aufnehmen (Base) zu können. Organische Säuren sind zum Beispiel Carbonsäuren, anorganische Säuren sind unter anderem Salpetersäure, Schwefelsäure und Chlorwasserstoff. Organische Basen sind nahezu alle Amine, anorganische Basen sind alle Hydroxid-Salze der Alkali- und Erdalkalimetalle (etwa Natriumhydroxid).

Einzelnachweise

  1. Olaf Kühl: Organische Chemie, Wiley-VCH, Weinheim, 2012, S. 239, ISBN 978-3-527-33199-4.