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Iodheptafluorid kann aus den Elementen in zwei Schritten hergestellt werden. Zunächst verbrennt man Iod in Fluor zu Iodpentafluorid. Nach Erhöhung der Temperatur auf 300 °C und weiterer Fluorzufuhr kann das Reaktionsprodukt aufgefangen werden.[5]
Eigenschaften
Iodheptafluorid ist ein stark fluorierendes Reagenz, das sogar mit Glas und Wasser reagiert und die Haut und die Schleimhäute reizt. Als Feststoff bildet es farblose Kristalle, die bei 4,8 °C sublimieren. Iodheptafluoridmoleküle haben eine pentagonalbipyramidiale Struktur, wie sie vom VSEPR-Modell vorhergesagt wird. Die Temperatur am Tripelpunkt beträgt 6,5 °C.[3]
↑W. C. Schumb und M. A. Lynch, Jr.: Iodine Heptafluoride. Preparation and some properties. Ind. and Eng. Chem. 42/7/1950. S. 1383–1386; doi:10.1021/ie50487a035.
↑ 3,03,1CRC Handbook of Chemistry and Physics, 90. Auflage, CRC Press, Boca Raton, Florida, 2009, ISBN 978-1-4200-9084-0, Section 4, Physical Constants of Inorganic Compounds, p. 4-67.
↑Diese Substanz wurde in Bezug auf ihre Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
↑G. Brauer (Hrsg.): Handbook of Preparative Inorganic Chemistry, 2nd ed., vol. 1, Academic Press 1963, ISBN 0-12126601-X, S. 160–161.