Berylliumnitrat

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Strukturformel
Berylliumion 2 Nitration
Allgemeines
Name Berylliumnitrat
Andere Namen

Berylliumdinitrat

Summenformel BeN2O6
CAS-Nummer
  • 13597-99-4
  • 7787-55-5 (Trihydrat)
PubChem 26126
Kurzbeschreibung

farbloser Feststoff[1]

Eigenschaften
Molare Masse 133,02 g·mol−1
Aggregatzustand

fest[1]

Dichte

1,557 g·cm−3[2]

Schmelzpunkt

60 °C[2]

Siedepunkt

142 °C[2]

Löslichkeit
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus EU-Verordnung (EG) 1272/2008 (CLP) [4]
06 – Giftig oder sehr giftig 08 – Gesundheitsgefährdend 09 – Umweltgefährlich

Gefahr

H- und P-Sätze H: 350i-330-301-372-319-335-315-317-411
P: 260-​284-​305+351+338-​310 [5]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [6] aus EU-Verordnung (EG) 1272/2008 (CLP) [4]
Sehr giftig Umweltgefährlich
Sehr giftig Umwelt-
gefährlich
(T+) (N)
R- und S-Sätze R: 49-25-26-36/37/38-43-48/23-51/53
S: 45-53-61
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Berylliumnitrat ist eine chemische Verbindung des Berylliums aus der Gruppe der Nitrate.

Gewinnung und Darstellung

Berylliumnitrat kann durch Reaktion von Berylliumchlorid in einer Lösung von Ethylacetat mit Stickoxid gewonnen werden.[7]

$ \mathrm {BeCl_{2}+4\ N_{2}O_{4}\longrightarrow Be(NO_{3})_{2}\cdot 2N_{2}O_{4}+2\ NOCl} $
$ \mathrm {Be(NO_{3})_{2}\cdot 2N_{2}O_{4}\longrightarrow Be(NO_{3})_{2}+2\ N_{2}O_{4}} $

Eigenschaften

Berylliumnitrat ist ein in Wasser leicht löslicher Feststoff mit schwach ausgeprägter brandfördernder Wirkung.[2] Das kommerzielle Produkt wird als Lösung in Wasser oder Salpetersäure angeboten.[5]

Verwendung

Berylliumnitrat wird in Gas- und Acetylenlampen verwendet.[2]

Verwandte Verbindungen

  • Berylliumoxidnitrat

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Beryllium dinitrate bei webelements.com.
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 Eintrag zu CAS-Nr. 13597-99-4 in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 19. Oktober 2010 (JavaScript erforderlich).
  3. C. L. Parsons: "The Chemistry and Literature of Beryllium", Chemical Publishing (1909), S. 37. Volltext.
  4. 4,0 4,1 Nicht explizit in EU-Verordnung (EG) 1272/2008 (CLP) gelistet, fällt aber dort mit der angegebenen Kennzeichnung unter den Sammelbegriff „Berylliumverbindungen“; Eintrag aus der CLP-Verordnung zu Berylliumverbindungen in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 8. April 2012 (JavaScript erforderlich) Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag. Der Name „CLP_82790“ wurde mehrere Male mit einem unterschiedlichen Inhalt definiert.
  5. 5,0 5,1 Datenblatt Berylliumnitrat bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 13. März 2011.
  6. Seit 1. Dezember 2012 ist für Stoffe ausschließlich die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Bis zum 1. Juni 2015 dürfen noch die R-Sätze dieses Stoffes für die Einstufung von Zubereitungen herangezogen werden, anschließend ist die EU-Gefahrstoffkennzeichnung von rein historischem Interesse.
  7. Brauer, Georg - Handbuch Der Präparativen Anorganischen Chemie Band 2, S.897;ISBN 3-432-87813-3.

Weblinks