Bromsäure
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| Strukturformel | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Struktur von Bromsäure | |||||||
| Allgemeines | |||||||
| Name | Bromsäure | ||||||
| Andere Namen |
Brom(V)-säure | ||||||
| Summenformel | HBrO3 | ||||||
| CAS-Nummer | 7789-31-3 | ||||||
| PubChem | 24445 | ||||||
| Kurzbeschreibung |
nur als wässrige Lösung stabile farblose Flüssigkeit[1] | ||||||
| Eigenschaften | |||||||
| Molare Masse | 128,91 g·mol−1 | ||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||
| |||||||
| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | |||||||
Bromsäure ist eine chemische Verbindung der Elemente Brom, Sauerstoff und Wasserstoff mit der Formel HBrO3. Ihre Salze sind die Bromate.
Gewinnung und Darstellung
Ihre Darstellung kann durch Umsetzung von Bariumbromat mit verdünnter Schwefelsäure erfolgen.[3]
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Eigenschaften
Sie gehört zu den Halogensauerstoffsäuren und ist verwandt mit der Chlorsäure und der Iodsäure und wie diese pyramidal aufgebaut. Sie ist ein starkes Oxidationsmittel und wird deshalb für Redoxtitrationen eingesetzt. Weiterhin ist sie wichtig bei Belousov-Zhabotinsky-Reaktionen.
Bromsäure ist eine nicht sehr beständige Säure und kann nur in wässriger Lösung dargestellt werden. Ab einem Gehalt von 50 % tritt Zersetzung ein[4]:
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Einzelnachweise
- ↑ Römpp Online - Version 3.5, 2009, Georg Thieme Verlag, Stuttgart.
- ↑ Diese Substanz wurde in Bezug auf ihre Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
- ↑ G. Brauer (Hrsg.), Handbook of Preparative Inorganic Chemistry 2nd ed., vol. 1, Academic Press 1963, S. 315-6.
- ↑ http://www.chemievorlesung.uni-kiel.de/grund/11_brom.pdf.
Bromsauerstoffsäuren
Normdaten (Sachbegriff): GND: 4611057-4