Bariumpropionat

Bariumpropionat

Strukturformel
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Allgemeines
Name Bariumpropionat
Andere Namen

Bariumpropanoat

Summenformel C6H10BaO4
CAS-Nummer 5908-77-0
PubChem 516817
Kurzbeschreibung

farblose voluminöse Prismen[1]

Eigenschaften
Molare Masse 283,47 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Siedepunkt

300 °C (Zersetzung)[1]

pKs-Wert

4,88[2]

Löslichkeit
  • 541 g·l−1 bei 12 °C[1][3]
  • unlöslich in Ethanol[1]
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [4]
keine Einstufung verfügbar
H- und P-Sätze H: siehe oben
P: siehe oben
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
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Bariumpropionat ist das Bariumsalz der Propionsäure.

Herstellung

Bariumpropionat kann durch Reaktion von Bariumhydroxid mit Propionsäure dargestellt werden.[5]

Ba(OH)2+2 C3H5COOH ⟶ (C3H5COO)2Ba+2 H2O

Eigenschaften

Bariumpropionat bildet verschiedene Hydrate: ein Monohydrat, das bei 110 °C sein Kristallwasser abgibt, ein Tri- und ein Hexahydrat.[1]

Beim trockenen Erhitzen auf 460 °C zersetzt sich Bariumpropionat in 3-Pentanon und Bariumcarbonat.[6]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. ↑ 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 A. Renard: "Sur les propionates métalliques" in Comptes rend. hebd. 1887, 104, S. 913-917. Volltext
  2. ↑ W. L. F. Armarego, Christina Li Lin Chai: "Purification of laboratory chemicals", Verlag Butterworth-Heinemann, 2003, ISBN 9780750675710, S. 399. (eingeschränkte Vorschau in der Google Buchsuche)
  3. ↑ H. J. Wing, T. J. Thompson: "The solubility of Barium propionate" in J. Am. Chem. Soc 1926, 48(1), S. 104-106. doi:10.1021/ja01412a014
  4. ↑ Diese Substanz wurde in Bezug auf ihre Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  5. ↑ U. Hasenkox, S. Hoffmann, R. Waser: "Influence of Precursor Chemistry on the Formation of MTiO3 (M = Ba, Sr) Ceramic Thin Films" in Journal of Sol-Gel Science and Technology 1998, 12(2), S. 67-79. doi:10.1023/A:1026480027046
  6. ↑ A. T. Johns: "The Mechanism of Propionic Acid Formation by Veillonella gazogenes" in J. gen. Microbiol. 1951, 5, S. 326-336. Volltext