2-Chlorpropan

2-Chlorpropan

Strukturformel
Strukturformel von 2-Chlorpropan
Allgemeines
Name 2-Chlorpropan
Andere Namen
  • 2-Propylchlorid
  • Isopropylchlorid
Summenformel C3H7Cl
CAS-Nummer
  • 75-29-6
  • 26446-76-4 (Gemisch mit 1-Chlorpropan)
PubChem 6361
Kurzbeschreibung

farblose Flüssigkeit mit chloroformartigem Geruch[1]

Eigenschaften
Molare Masse 78,54 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

0,86 g·cm−3[1]

Schmelzpunkt

−117 °C[1]

Siedepunkt

35 °C[1]

Dampfdruck

567 hPa (20 °C) [1]

Löslichkeit

3,1 g·l−1 (20 °C)[1]

Brechungsindex

1,378[2]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus EU-Verordnung (EG) 1272/2008 (CLP) [3]
02 – Leicht-/Hochentzündlich 07 – Achtung

Gefahr

H- und P-Sätze H: 225-332-312-302
P: 210-​302+352-​403 [1]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [4] aus EU-Verordnung (EG) 1272/2008 (CLP) [3]
Leichtentzündlich Gesundheitsschädlich
Leicht-
entzündlich
Gesundheits-
schädlich
(F) (Xn)
R- und S-Sätze R: 11-20/21/22
S: (2)-9-29
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

2-Chlorpropan ist eine organisch-chemische Verbindung aus der Gruppe der Chlorkohlenwasserstoffe (CKW).

Gewinnung und Darstellung

2-Chlorpropan kann durch Chlorierung von Propan erhalten werden, wobei abhängig von der Temperatur zu großen Teilen auch 1-Chlorpropan entsteht (siehe auch Markownikow-Regel).[5]

Eigenschaften

2-Chlorpropan ist eine sehr leicht flüchtige, farblose Flüssigkeit mit chloroformartigem Geruch. Im Gegensatz zu vielen Halogenalkanen besitzt es eine geringere Dichte als Wasser.

Einzelnachweise

  1. ↑ 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 Eintrag zu 2-Chlorpropan in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 4. Juni 2009 (JavaScript erforderlich).
  2. ↑ Datenblatt 2-Chlorpropan bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 2. April 2010.
  3. ↑ 3,0 3,1 Eintrag aus der CLP-Verordnung zu CAS-Nr. 75-29-6 in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA (JavaScript erforderlich)
  4. ↑ Seit 1. Dezember 2012 ist für Stoffe ausschließlich die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Bis zum 1. Juni 2015 dürfen noch die R-Sätze dieses Stoffes für die Einstufung von Zubereitungen herangezogen werden, anschließend ist die EU-Gefahrstoffkennzeichnung von rein historischem Interesse.
  5. ↑ Chemgapedia: Chlorierung höherer Alkane