Normdichte

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Als Normdichte $ \rho_{n} $ definiert man die Dichte eines Stoffes, Stoffgemisches oder Elements unter Normbedingungen.

  1. Temperatur $ T_n $ = 273,15 K entsprechend 0 °C und
  2. Druck $ p_n $ = 101325 Pa = 101325 N/m² = 1013,25 hPa = 101,325 kPa = 1013,25 mbar = 1,01325 bar

Durch die Bestimmung der Masse m und des Volumens $ V_n $ ergibt sich die Normdichte zu

$ \rho_{n} = \frac{m}{V_n} $

Die Normdichte hat die Einheit:

$ \frac{\text{Kilogramm}}{\text{Kubikmeter}} = \frac{\mathrm{kg}}{\mathrm{m^3}} \quad \text{bzw.} \quad \frac{\text{Gramm}}{\text{Liter}} = \frac{\mathrm{g}}{\mathrm{l}} $

Die Normdichte eines Elements in fester Form kann man experimentell wie folgt bestimmen: Ein Messzylinder wird mit einer beliebigen Menge Wasser aufgefüllt. Der aktuelle Stand wird abgelesen. Dann wird eine Stoffportion des betreffenden Elements, meist 1 g, in den Messzylinder gegeben. Der Wasserstand wird erneut abgelesen. Die Differenz der Wasserstände entspricht dem Volumen des Körpers. Dividiert man das Gewicht des Körpers durch die Differenz des Wasserstands vor der Zugabe des Elements und danach, erhält man die Normdichte dieses Elements. Die Dichte von Flüssigkeiten kann man mit Hilfe eines Pyknometers oder einer Mohr'schen Waage bestimmen. Bei gasförmigen Elementen ermittelt man das Volumen z. B. mit Hilfe eines Kolbenprobers.


Siehe auch: DIN 1306

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