Messzylinder

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Mischzylinder mit Schliff (ohne Schliffstopfen)

Ein Messzylinder ist ein senkrechter, hohler Zylinder mit Ausguss und Standfuß, der mit einer Skala (Mensur) versehen ist, um Volumina abzumessen. Messzylinder werden auch zur Bestimmung der Schüttdichte benutzt. Sie gibt es in der Ausführung hohe oder niedrige Form.

Im Labor werden meistens Messzylinder aus Glas verwendet; sie können aber auch aus Kunststoff bestehen. Es gibt auch Messzylinder, die mit Ausnahme des Kunststofffußes aus Glas bestehen.

Standzylinder haben die gleiche Form wie Messzylinder, jedoch keine Skala.

Der Punkt, an dem ein Messzylinder abgelesen wird, besitzt aufgrund der hydrophilen Wechselwirkung des Wassers mit Glas eine gewölbte Oberfläche (Meniskus). Die Skala des Messzylinders zeigt nur dann das richtige Volumen an, wenn der tiefste Punkt des Meniskus parallaxenfrei auf der Oberkante des Skalenstriches aufsitzt. Beim Ablesen sollte sich das Auge immer auf der Höhe des abzulesenden Skalenstriches befinden. Ein Aufdruck „In“ weist darauf hin, dass der Messzylinder „auf Einguss justiert“ wurde. D.h., das gemessene Volumen befindet sich im Gefäß, die aufgenommene Flüssigkeitsmenge entspricht dabei der aufgedruckten Volumenangabe. Beim Entleeren in einen anderen Behälter haftet immer eine Restmenge an der Wandung des Messzylinders. Messzylinder werden häufig falsch als „Ex“- Volumenmessgeräte verwendet, obwohl sie nicht „auf Ablauf justiert“ wurden.

Mischzylinder

Ein Mischzylinder ist ein Messzylinder, der statt eines Ausgusses mit einem Normschliff (NS) versehen ist, mit einem Schliffstopfen verschlossen und so zum Mischen von abgemessenen Flüssigkeiten verwendet werden kann.[1]

Weblinks

 Commons: Messzylinder – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Vorlage:Commonscat/WikiData/Difference

Einzelnachweise

  1. Brockhaus ABC Chemie, VEB F. A. Brockhaus Verlag Leipzig 1965, S. 864 .

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