Orlistat

Strukturformel
Strukturformel von Orlistat
Allgemeines
Freiname Orlistat
Andere Namen
  • Tetrahydrolipstatin
  • IUPAC: (2S)-2-Formylamino- 4-methylpentansäure- (1S)-1-{[(3S,4S)-3-hexyl-2- oxo-4-oxetanyl] methyl}dodecylester
  • (all-S)-2-Formylamino- 4-methylpentansäure-1-[(3-hexyl-2- oxo-4-oxetanyl)methyl] dodecylester
  • Latein: Orlistatum
Summenformel C29H53NO5
CAS-Nummer 96829-58-2
PubChem 3034010
ATC-Code

A08AB01

DrugBank APRD00255
Kurzbeschreibung

Weißes bis fast weißes, kristallines Pulver[1]

Arzneistoffangaben
Wirkstoffklasse

Antiadipositum

Wirkmechanismus

Lipasehemmer

Verschreibungspflichtig: teilweise
Eigenschaften
Molare Masse 495,73 g·mol−1
Schmelzpunkt

43 °C[2]

pKs-Wert

kein Wert innerhalb des physiologischen pH-Werts[1]

Löslichkeit

Praktisch unlöslich in Wasser, gut löslich in Chloroform, sehr gut löslich in Methanol und Ethanol[1]

Sicherheitshinweise
Bitte die eingeschränkte Gültigkeit der Gefahrstoffkennzeichnung bei Arzneimitteln beachten
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
Piktogramm unbekannt

H- und P-Sätze H: ?
EUH: ?
P: ?
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Orlistat ist ein Arzneistoff zur Behandlung von Adipositas (Übergewicht), der in Kombination mit einer ärztlich überwachten Reduktionsdiät eingesetzt werden soll. Es verringert ohne den Appetit zu zügeln die Fettresorption und damit die Kalorien-Aufnahme aus dem Darm, indem Fett zerlegende Enzyme gehemmt werden. Es wird so gut wie nicht resorbiert. Die bisherigen Daten zeigen, dass (nur) für einen Teil der Patienten eine Reduktion des Körpergewichts um bis zu zehn Prozent möglich ist. Somit soll Orlistat auch nicht weiter eingenommen werden, wenn der Patient nach zwölf Wochen Einnahmedauer nicht fünf Prozent seines Ausgangsgewichts verloren hat.[3]

Orlistat wird halbsynthetisch aus dem aus Streptomyces toxytricini isolierten Lipstatin hergestellt.

Pharmakologie

Pharmakodynamik

Orlistat hemmt spezifisch und lang anhaltend fettverdauende Enzyme (Lipasen) des Magen-Darm-Traktes. Die therapeutische Wirkung beginnt innerhalb des Magens und setzt sich im Bereich des oberen Dünndarms fort. Chemisch gesehen bindet Orlistat kovalent an das aktive Zentrum der gastrischen und Pankreaslipase. Dadurch werden diese Lipasen irreversibel inaktiviert und können die in Form von Triglyceriden vorliegenden Nahrungsfette nicht mehr in resorbierbare freie Fettsäuren und Monoglyceride zerlegen (hydrolysieren). In der Folge werden die Verdauung und die Resorption von bis zu 35 % der mit der Nahrung aufgenommenen Fette verhindert und so das Serumcholesterin gesenkt. Hieraus resultiert primär eine Verringerung des Körpergewichts, wodurch sich sekundär die Glukosetoleranz verbessert und erhöhte Blutdruckwerte sinken können (siehe metabolisches Syndrom). Außerdem scheint Orlistat kontraproduktiv den Appetit zu stimulieren.[4]

Pharmakokinetik

Untersuchungen bei normalgewichtigen und übergewichtigen Probanden haben gezeigt, dass der Wirkstoff nur in sehr geringem Maß in den Körper aufgenommen wird. Plasmakonzentrationen des nicht verstoffwechselten Orlistat waren acht Stunden nach der oralen Einnahme von Orlistat nicht messbar (< 5 ng/ml). Zumeist konnte bei therapeutischen Dosierungen nicht metabolisiertes Orlistat nur sporadisch und nur in äußerst niedrigen Konzentrationen (< 10 ng/ml oder 0,02 μmol) im Plasma nachgewiesen werden, wobei keine Kumulation erkennbar war. Dies lässt auf eine minimale Resorption schließen.

Indikation/Anwendungsgebiete

Orlistat ist in Verbindung mit einer leicht hypokalorischen Kost zur Behandlung von adipösen Patienten mit einem Körpermasseindex (engl. Body-Mass-Index, BMI) von ≥ 30 kg/m2 oder von übergewichtigen Patienten (BMI ≥ 28 kg/m2) mit begleitenden, gewichtsabhängigen Risikofaktoren zugelassen. Die Behandlung mit Orlistat sollte nach 12 Wochen abgebrochen werden, wenn der Gewichtsverlust nicht mindestens 5 % des Körpergewichtes zu Beginn der Medikation beträgt.[3]

Kontraindikation/Gegenanzeigen

  • Chronisches Malabsorptionssyndrom
  • Cholestase
  • Schwangerschaft, Stillzeit
  • Überempfindlichkeit gegenüber Orlistat[3]

Nebenwirkung/Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

Hauptsächlich und sehr häufig werden Magen-Darm-Nebenwirkungen beobachtet: Steatorrhoe (Fettstühle), ein unangenehmes Stuhlschmieren ("anal leakage"), vermehrte Darmperistaltik, Stuhldrang und vermehrter Stuhlgang und Flatulenz (Darmwinde). Die Serumspiegel fettlöslicher Vitamine sinken unter Orlistat infolge einer Beeinträchtigung der Resorption durch das Medikament. Erniedrigte Werte sind für Vitamin D, E und β-Carotin dokumentiert.[5] Normalbereiche werden zwar im Durchschnitt nicht unterschritten, jedoch können in einzelnen Fällen pathologisch erniedrigte Werte vorkommen. Unter Umständen sollte dann eine therapiebegleitende Vitamin-Ergänzung erfolgen.[3] Nachdem für die 120 mg Stärke in der Zeit von August 2009 bis Januar 2011 21 und von Mai 2007 bis Januar 2011 für die 60 mg Stärke neun Verdachtsfälle für eine, in seltenen Fällen schwerwiegende, leberschädigende Wirkung aufgetreten sind, will die europäische Arzneimittelagentur prüfen, inwieweit eine Neubewertung von Orlistat erforderlich ist.[6]

Eine im Dezember 2012 publizierte Studie warnt davor, dass Orlistat andere Medikamente, z.B. Aspirin® oder Krebsmittel in ihrer Wirkung negativ beeinflusst.[7] Die Zahl der unerwünschten Arzneimittelwirkungen hat zugenommen, seitdem der Wirkstoff auch ohne Rezept verfügbar ist.[8]

Klinische Studien

In den bisher vorgelegten placebokontrollierten vier 2-Jahresstudien [5][9][10][11] und in einer 4-Jahresstudie[12] wurde die Behandlung jeweils mit einer energiereduzierten (hypokalorischen) Ernährung kombiniert. Die gesammelten Ergebnisse aus diesen Untersuchungen zeigen, dass die 12-wöchige Kombinations-Behandlung bei 37 % der behandelten Patienten und bei 19 % der Placebo-Patienten zu einem Gewichtsverlust von mindestens 5 % ihres Körpergewichtes im Vergleich zum Behandlungsbeginn führte. Wird die Behandlung weiter fortgesetzt, nehmen die Probanden noch mehr ab: 49% der mit Orlistat behandelten Patienten und 40 % der mit Placebo behandelten Patienten verloren im ersten Jahr weitere 10 % ihres Körpergewichtes oder mehr im Vergleich zum Anwendungsbeginn. Umgekehrt kommt es ohne anfänglichen Behandlungserfolg während der ersten 12 Wochen auch später nur selten zu einem so deutlichen Gewichtsverlust.

Insgesamt lag der Anteil von Patienten, die unter Einnahme von 120 mg Orlistat in Kombination mit einer hypokalorischen Ernährung 10 % ihres Ausgangskörpergewichtes oder mehr verloren hatten, bei 20 %, bei Placebo hingegen bei 8 %. Im Mittel betrug der Unterschied des erreichten Gewichtsverlustes zwischen Arzneimittel- und Placebo-Gruppen 3,2 kg.

Der Gewichtsverlust nach einem Jahr Behandlung wird nach Absetzen jedoch innerhalb eines Jahres wieder aufgeholt.[13]

In klinischen Studien brechen ein Drittel der Patienten die Orlistat-Behandlung vorzeitig ab.[14]

Weitere Daten aus klinischen Studien legen die Möglichkeit nahe, dass der unter Orlistat-Anwendung erreichte Gewichtsverlust das Auftreten einer Erwachsenen-Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus Typ II) hinauszögert.[12] Grundsätzlich können alle mit der Adipositas assoziierte Risikofaktoren günstig beeinflusst werden: Senkung des Gesamtcholesterins, Senkung des LDL- und Anstieg des HDL-Cholesterins, Senkung des Nüchtern-Blutzuckers, der Insulinkonzentrationen im Serum, Abfall der systolischen und diastolischen Blutdruckwerte. Ergebnisse aus Langzeitstudien über die Beeinflussung kardiovaskulärer Komplikationen (Herzinfarkt, Schlaganfall) und der Mortalität fehlen allerdings immer noch.

Eine weitere Studie zeigte, dass mit einer Kombinations-Behandlung aus Orlistat, hypokalorischer Ernährung, Vitaminergänzung und körperlicher Bewegung auch bei der Problemgruppe der adipösen Jugendlichen eine vergleichbare Gewichtsreduktion wie bei Erwachsenen zu erreichen ist (unter Studienbedingungen).[15] Bedenklich erscheint hier jedoch eine vermehrtes Auftreten von Knochenbrüchen unter Orlistat.[3]

Metaanalyse

In einer 2007 veröffentlichten Metaanalyse, für die 16 doppelblinde, randomisierte und Placebo-kontrollierte Studien mit einer Beobachtungsdauer von einem Jahr oder länger eingeschlossen werden konnten, zeigten mit Orlistat Behandelte gegenüber Placeboeinnehmenden eine Gewichtsabnahme von 2,9 kg (eine über Placebo hinausgehende 5 %ige Gewichtsreduktion bei 21 %, eine 10 %ige bei 12% der Patienten). Die Inzidenz für Diabetes mellitus und die Plasmakonzentrationen des Gesamtcholesterins wurden gesenkt, ebenso die für LDL (um 0,27 mmol/L). Systolischer und diastolischer Blutdruck wurden im Mittel um 1–2 mmHG gesenkt, die glykämische Kontrolle gebessert. Als unerwünschte Wirkung traten gegenüber Placebo vermehrt gastrointestinale Nebenwirkungen auf und wurden die Plasmakonzentrationen des HDL geringfügig erniedrigt.[16][17]

Handelspräparate

Xenical 120 mg ist in Deutschland (zugelassen seit 1998), Österreich und der Schweiz - wie in vielen anderen Staaten - nur auf Rezept erhältlich. In Griechenland, Australien und vielen Teilen Asiens wird das Medikament rezeptfrei in Apotheken verkauft.

Im Februar 2007 hat die Food and Drug Administration (FDA) und im Januar 2009 die Europäische Kommission die Zulassung für eine rezeptfreie Formulierung zu 60 mg Orlistat mit dem Handelsnamen "Alli" erteilt.[18][19] Seit April 2009 ist Alli als rezeptfreies, apothekenpflichtiges Arzneimittel in Deutschland und Österreich im Handel. In Österreich zeigten Testkäufe, dass das Medikament häufig auch abweichend von der Indikation und unter Missachtung der Kontraindikationen in Apotheken verkauft wird. Es gibt daher vereinzelt Überlegungen, ob der rezeptfreie Status von Alli ausreichend sicher ist (siehe Abschnitt Nebenwirkung/Unerwünschte Arzneimittelwirkungen).[20][21][22][23]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 FDA Label Xenical
  2.  Thieme Chemistry (Hrsg.): RÖMPP Online - Version 3.1. Georg Thieme Verlag KG, Stuttgart 2008.
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 Xenical: Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels (Fachinformation), Europäische Arzneimittelagentur, Stand Mai 2009.
  4. Mark Ellrichmann, Mario Kapelle, Peter R. Ritter, Jens J. Holst, Karl-Heinz Herzig, Wolfgang E. Schmidt, Frank Schmitz and Juris J. Meier (2008): "Orlistat inhibition of intestinal lipase acutely increases appetite and attenuates postprandial glucagon-like peptide-1-(7–36)-Amide-1, cholecystokinin, and peptide YY concentrations" Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism Vol. 93, No. 10, 3995–3998 (Online)
  5. 5,0 5,1 Sjöström, L. et al. (1998): Randomised placebo-controlled trial of orlistat for weight loss and prevention of weight regain in obese patients. European Multicentre Orlistat Study Group. In: Lancet. Bd. 18, S. 167–172 PMID 9683204
  6. European Medicines Agency starts review of orlistat-containing medicines - Evidence relating to very rare cases of liver injury to be considered in depth, Pressemitteilung vom 22. September 2011 (englisch).
  7. Yang D et. a.: CARBOXYLESTERASE-2 IS A HIGHLY SENSITIVE TARGET OF THE ANTIOBESITY AGENT ORLISTAT WITH PROFOUND IMPLICATIONS IN THE ACTIVATION OF ANTICANCER PRODRUGS. In: Biochemical Pharmacology (In Press, Accepted Manuscript). 2012. doi:10.1016/j.bcp.2012.11.026.
  8. Pharmacy researcher finds most popular weight-loss drug strongly alters other drug therapies, Pressemitteilung der University of Rhode Island, Kingston vom 10. Dezember 2012 (englisch).
  9. Davidson, M.H. et al. (1999): Weight control and risk factor reduction in obese subjects treated for 2 years with orlistat: a randomized controlled trial. In: JAMA. Bd. 281, S. 235–242. PMID 9918478 Volltext
  10. Rössner, S. et al. (2000): Weight loss, weight maintenance, and improved cardiovascular risk factors after 2 years treatment with orlistat for obesity. European Orlistat Obesity Study Group. In: Obes. Res. Bd. 8, S. 49–61. PMID 10678259
  11. Karhunen, L. et al. (2000): Effect of orlistat treatment on body composition and resting energy expenditure during a two-year weight-reduction programme in obese Finns. In: Int. J. Obes. Relat. Metab. Disord. Bd. 24, S. 1567–1572 PMID 11126207
  12. 12,0 12,1 Torgerson, J.S. et al. (2004): XENical in the prevention of diabetes in obese subjects (XENDOS) study: a randomized study of orlistat as an adjunct to lifestyle changes for the prevention of type 2 diabetes in obese patients. In: Diabetes Care. Bd. 27, S. 155–161. PMID 14693982 Volltext
  13. Davidson MH, Hauptman J, DiGirolamo M, et al.: Weight control and risk factor reduction in obese subjects treated for 2 years with orlistat: a randomized controlled trial. In: JAMA. 281, Nr. 3, Januar 1999, S. 235–42. PMID 9918478.
  14. Padwal R, Li SK, Lau DC: Long-term pharmacotherapy for obesity and overweight. In: Cochrane Database Syst Rev. Nr. 3, 2004, S. CD004094. doi:10.1002/14651858.CD004094.pub2. PMID 15266516.
  15. Chanoine, J.P. et al. (2005): Effect of orlistat on weight and body composition in obese adolescents: a randomized controlled trial. In: JAMA. Bd. 293, S. 2873–2883. PMID 15956632 Volltext
  16. Diana Rucker, Raj Padwal, Stephanie K Li, Cintia Curioni, David C W Lau: Long term pharmacotherapy for obesity and overweight: updated meta-analysis. In: BMJ. 335, 2007, S. 1194–1199. doi:10.1136/bmj.39385.413113.25.
  17. Pharmainformation 23/1, Februar 2008
  18. FDA Approves Orlistat for Over-the-Counter Use 7. Februar 2007
  19. „Orlistat: Bald auch ohne Rezept“. Pharmazeutische Zeitung online 21. Januar 2009
  20. http://derstandard.at/1308679415008/Wiener-Apotheken-im-Test-Schlankheitsmittel-Alli-zu-leicht-zu-kriegen |datum=2011-06-22 |zugriff=2012-01-10 |
  21. http://www.konsument.at/cs/Satellite?pagename=Konsument/MagazinArtikel/Detail&cid=318877274950 |datum=2011-06-14 |zugriff=2012-01-10 |
  22. http://help.orf.at/stories/1684335/ |datum=2011-06-22 |zugriff=2012-01-10 |
  23. Baumgärtel, C.: Orlistat – rezeptfreie Abgabe, S.16, Christoph Baumgärtel. 1. August 2011, abgerufen am 11. Januar 2012 (PDF).
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