Neptunium(III)-iodid


Neptunium(III)-iodid

Kristallstruktur
Kristallstruktur von Neptunium(III)-iodid
__ Np3+     __ I
Kristallsystem

orthorhombisch[1]

Raumgruppe

$ Ccmm \; $[1]

Gitterkonstanten

a = 430 pm
b = 1403 pm
c = 995 pm[1]

Allgemeines
Name Neptunium(III)-iodid
Andere Namen

Neptuniumtriiodid

Verhältnisformel NpI3
CAS-Nummer 37501-52-3
Kurzbeschreibung

brauner Feststoff[2]

Eigenschaften
Molare Masse 617,76 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

6,82 g·cm−3[3]

Schmelzpunkt

767 °C[2]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [4]
keine Einstufung verfügbar
H- und P-Sätze H: siehe oben
P: siehe oben
Radioaktivität
Radioaktiv
 
Radioaktiv
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
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Neptunium(III)-iodid ist eine chemische Verbindung bestehend aus den Elementen Neptunium und Iod. Es besitzt die Formel NpI3 und gehört zur Stoffklasse der Iodide.

Eigenschaften

Neptunium(III)-iodid ist ein brauner Feststoff, der bei 767 °C schmilzt. Es kristallisiert im orthorhombischen Kristallsystem (Plutonium(III)-bromid-Typ) in der Raumgruppe Ccmm mit den Gitterparametern a = 430 pm, b = 1403 pm und c = 995 pm.[1]

Sicherheitshinweise

Einstufungen nach der Gefahrstoffverordnung liegen nicht vor, weil diese nur die chemische Gefährlichkeit umfassen und eine völlig untergeordnete Rolle gegenüber den auf der Radioaktivität beruhenden Gefahren spielen. Auch Letzteres gilt nur, wenn es sich um eine dafür relevante Stoffmenge handelt.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 C. Keller: „Die Chemie des Neptuniums“, in: Fortschr. chem. Forsch., 1969/70, 13/1, S. 69.
  2. 2,0 2,1 Arnold F. Holleman, Nils Wiberg: Lehrbuch der Anorganischen Chemie, 102. Auflage, de Gruyter, Berlin 2007, ISBN 978-3-11-017770-1, S. 1969.
  3. Gmelins Handbuch der anorganischen Chemie, System Nr. 71, Transurane, Teil C, S. 154–155.
  4. Diese Substanz wurde in Bezug auf ihre Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.

Literatur

  • Zenko Yoshida, Stephen G. Johnson, Takaumi Kimura, John R. Krsul: Neptunium, in: Lester R. Morss, Norman M. Edelstein, Jean Fuger (Hrsg.): The Chemistry of the Actinide and Transactinide Elements, Springer, Dordrecht 2006; ISBN 1-4020-3555-1, S. 699–812; doi:10.1007/1-4020-3598-5_6.
  • C. Keller: „Die Chemie des Neptuniums“, in: Fortschr. chem. Forsch., 1969/70, 13/1, S. 1–124.