Natriumcitrat
Strukturformel | |||||||
---|---|---|---|---|---|---|---|
Allgemeines | |||||||
Name | Natriumcitrat | ||||||
Andere Namen |
| ||||||
Summenformel | C6H5Na3O7 | ||||||
CAS-Nummer | 68-04-2 | ||||||
Kurzbeschreibung |
farbloses Salz[1] | ||||||
Eigenschaften | |||||||
Molare Masse | 258,07 g·mol−1 | ||||||
Aggregatzustand |
fest | ||||||
Dichte | |||||||
Schmelzpunkt | |||||||
Löslichkeit |
in Wasser ca. 425 g·l−1 bei 25 °C [2] | ||||||
Sicherheitshinweise | |||||||
| |||||||
LD50 |
>8000 mg·kg−1 (Ratte, oral)[1] | ||||||
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. |
Natriumcitrat ist das Natriumsalz der Citronensäure. Es besteht aus drei Natriumionen (Na+) und dem Citration (C6H5O73−). Es besitzt einen seifigen Geschmack.[3]
Gewinnung und Darstellung
Natriumcitrat lässt sich durch Neutralisation von Natronlauge mit Citronensäure gewinnen.[3]
Verwendung
In der Medizin wird Natriumcitrat verwendet, um die Gerinnung von Blutproben zu verhindern (siehe auch Blutplasma, Apherese). Bei Schwangeren wird es vor einer Narkose im fortgeschrittenen Stadium der Schwangerschaft verwendet um die Magensäure zu neutralisieren. Grund: Schwangere haben ein erhöhtes Risiko, ihren Mageninhalt bei der Einleitung einer Vollnarkose zu aspirieren.
Als Lebensmittelzusatzstoff (E 331) dient es als Säureregulator. Die Lebensmittelindustrie setzt es in zahlreichen Produkten ein:
- Käsesorten,
- Konfitüren,
- Milchpulver,
- Kondensmilch,
- Fette,
- Backwaren,
- Energy Drinks,
- Biermixgetränke,
- Brausepulver,
- Eistee,
- Backpulver,
- Frucht- und Gemüsekonserven,
- und vielen mehr.[3]
Es wird als Schmelzsalz verwendet[3] und kommt außerdem in Waschmitteln als Wasserenthärter zum Einsatz.
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 Datenblatt Natriumcitrat bei Merck, abgerufen am 18. Januar 2011.
- ↑ 2,0 2,1 2,2 2,3 Eintrag zu Trinatriumcitrat in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 18. Januar 2008 (JavaScript erforderlich).
- ↑ 3,0 3,1 3,2 3,3 K. K. Glandorf P. Kuhnert: Handbuch Lebensmittelzusatzstoffe 1991 Behr's Verlag ISBN 3-925673-89-X.