Ammoniumhexachlorostannat

Ammoniumhexachlorostannat

Strukturformel
2 Ammoniumion Hexachlorostannat
Allgemeines
Name Ammoniumhexachlorostannat
Andere Namen
  • Pinksalz
  • Ammoniumhexachlorostannat(IV)
  • Ammoniumchlorstannat
  • Ammoniumzinnchlorid
Summenformel (NH4)2[SnCl6]
CAS-Nummer 16960-53-5
Kurzbeschreibung

weißer Feststoff[1]

Eigenschaften
Molare Masse 367,49 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

2,4 g·cm−3[1]

Löslichkeit

löslich in Wasser[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
07 – Achtung

Achtung

H- und P-Sätze H: 315-319-335-412
P: 261-​302+352-​305+351+338-​321-​405-​501Vorlage:P-Sätze/Wartung/mehr als 5 Sätze [1]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [2][1]
Reizend
Reizend
(Xi)
R- und S-Sätze R: 36/37/38-52/53
S: 26-36/37/39-61
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
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Ammoniumhexachlorostannat ist das Ammoniumsalz der Hexachlorozinn(IV)-säure H2[SnCl6], also Zinn(IV)-chlorid (das Doppelsalz Stannichlorid) mit Salmiak SnCl4 + 2 NH4Cl.[3]

Aufgrund seiner Verwendung zum Färben (als Beize) wird es auch Pinksalz genannt.[3][4] Man verwendet es, wo die freie Säure enthaltende Zinnchloridlösung nicht anwendbar ist.[5]

Es beschleunigt die Entstehung der Zinnpest.

Einzelnachweise

  1. ↑ 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 Datenblatt Ammoniumhexachlorostannat bei AlfaAesar, abgerufen am 19. Januar 2010 (JavaScript erforderlich)..
  2. ↑ Seit 1. Dezember 2012 ist für Stoffe ausschließlich die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Bis zum 1. Juni 2015 dürfen noch die R-Sätze dieses Stoffes für die Einstufung von Zubereitungen herangezogen werden, anschließend ist die EU-Gefahrstoffkennzeichnung von rein historischem Interesse.
  3. ↑ 3,0 3,1  Lueger: Lexikon der gesamten Technik. 2 Auflage. 1904–1920, Eintrag [1003] Zinnchloride. (Webdigitalisierung, zeno.org).
  4. ↑ Pinksalz. In:  Heinrich August Pierer, Julius Löbe (Hrsg.): Universal-Lexikon der Gegenwart und Vergangenheit. 4. Auflage. Bd. 13, Altenburg 1861, S. 144 (Online bei zeno.org).
  5. ↑  Meyers Großes Konversations-Lexikon. 20, Leipzig 1909, Zinnchlorid, S. 944–945 (Webdigitalisierung, zeno.org).