1,1-Diiodpropan

1,1-Diiodpropan

Strukturformel
Struktur von 1,1-Diiodpropan
Allgemeines
Name 1,1-Diiodpropan
Andere Namen

1,1-Propylidendiiodid

Summenformel C3H6I2
CAS-Nummer 10250-52-9
PubChem 11254924
Eigenschaften
Molare Masse 295,8 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

2,48 g·cm−3[1]

Schmelzpunkt

−49 °C[2]

Siedepunkt
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [4]
keine Einstufung verfügbar
H- und P-Sätze H: siehe oben
P: siehe oben
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

1,1-Diiodpropan ist eine chemische Verbindung, die zu den Halogenalkanen gehört. Sie ist isomer zu 1,2-Diiodpropan, 1,3-Diiodpropan und 2,2-Diiodpropan.

Darstellung

1,1-Diiodpropan kann aus Diazopropan und elementarem Iod hergestellt werden.[5] Ausgangsstoff zur Herstellung des Diazopropans ist Propylamin-hydrochlorid, das zum Nitrosopropylharnstoff umgesetzt wird.[6][7]

Herstellung von 1,1-Diiodpropan aus Diazopropan

Die Herstellung aus 2-Iodbuttersäure, Iod und Blei(IV)-acetat liefert schlechte Ausbeuten.[5]

Herstellung von 1,1-Diiodpropan aus 2-Iodbuttersäure

Eigenschaften

Die kritische Temperatur von 1,1-Diiodpropan liegt bei 708,27 K, der kritische Druck bei 42,06 bar.[2] Die Verdampfungsenthalpie am Siedepunkt beträgt 39,178 kJ/mol.[8]

Einzelnachweise

  1. ↑ C. L. Yaws: Thermophysical properties of chemicals and hydrocarbons, 1. Auflage, S. 112, William Andrew Inc., New York, 2008. ISBN 0-8155-1596-0 (eingeschränkte Vorschau in der Google Buchsuche).
  2. ↑ 2,0 2,1 2,2 C. L. Yaws: Thermophysical properties of chemicals and hydrocarbons, 1. Auflage, S. 8, William Andrew Inc., New York, 2008. ISBN 0-8155-1596-0, (eingeschränkte Vorschau in der Google Buchsuche).
  3. ↑ Dictionary of organic compounds, S. 2500 (eingeschränkte Vorschau in der Google Buchsuche).
  4. ↑ Diese Substanz wurde in Bezug auf ihre Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  5. ↑ 5,0 5,1 R. C. Neuman jr., M. L. Rahm: Synthesis and Nuclear Magnetic Resonance Spectra of Some 1-Halo-1-iodoalkanes, in: J. Org. Chem. 1966, 31, S. 1857–1859; doi:10.1021/jo01344a041.
  6. ↑ F. Arndt: Nitrosomethylurea, in: Org. Synth. 1943, Coll. Vol. 2, S. 461; 1935, 15, S. 48 Volltext.
  7. ↑ F. Arndt: Diazomethane, in: Org. Synth. 1943, Coll. Vol. 2, S. 165; 1935, 15, S. 3; Volltext.
  8. ↑ Carl L. Yaws: "Thermophysical properties of chemicals and hydrocarbons", 1. Auflage, S. 315, William Andrew Inc., New York, 2008. ISBN 0-8155-1596-0, (eingeschränkte Vorschau in der Google Buchsuche).