Polysorbat 65

Strukturformel
Struktur von Polysorbat 65w + x + y + z = 20
Struktur von Polysorbat 65
w + x + y + z = 20
Allgemeines
Name Polysorbat 65
Andere Namen
Summenformel C100H194O28 (ungefähr)
CAS-Nummer 9005-71-4
Kurzbeschreibung

feste, hellgelbe Substanz[2]

Eigenschaften
Molare Masse 1884,6 g·mol−1 (ungefähr)
Aggregatzustand

fest[2]

Schmelzpunkt

30 - 35 °C[2]

Löslichkeit

löslich in Alkohol und Fetten[3]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
Piktogramm unbekannt
H- und P-Sätze H: ?
EUH: ?
P: ?
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Polysorbat 65 ist eine grenzflächenaktive Substanz, die als Emulgator und Netzmittel beispielsweise in Lebensmitteln verwendet wird.

Eigenschaften

Polysorbat 65 ist ein künstlich hergestelltes Tensid, welches einen HLB-Wert von 10,5 hat und daher zur Herstellung von Wasser-in-Öl-Emulsionen geeignet ist. Polysorbat 65 ist biologisch abbaubar.[2]

Verwendung

Polysorbat 65 ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff der Nummer E 436 für bestimmte Lebensmittel in Mengen von bis zu fünf Gramm pro Kilogramm bzw. in Backfetten auch bis zu zehn Gramm pro Kilogramm zugelassen. Die erlaubte Tagesdosis beträgt 10 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht für alle Polysorbate zusammengenommen.[1]

Herstellung

Hergestellt wird Polysorbat 65 durch Umsetzung eines Anhydrids von Sorbit (eines sogenannten Sorbitans – 1,4-Sorbitanhydrid; Strukturformel siehe Sorbitanfettsäureester) mit Ethylenoxid und anschließender Veresterung mit Stearinsäure.

Siehe auch

Weitere Vertreter aus der Gruppe der Polysorbate sind etwa:

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 zusatzstoffe-online.de: E436, abgerufen am 8. November 2011
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 F. von Bruchhausen (Hrsg.), G. Dannhardt, S. Ebel et al.: Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis. Band 9: Stoffe P-Z, 5. Auflage, Springer, Berlin 1993, S. 289 ff.
  3. R. Ebermann, I. Elmadfa: Lehrbuch Lebensmittelchemie und Ernährung. Springer, Wien 2008, S. 643 ff.

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