William von Eggers Doering

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William von Eggers Doering (* 22. Juni 1917 in Fort Worth, Texas; † 3. Januar 2011 in Waltham, Massachusetts) war ein US-amerikanischer Chemiker. Er war Professor für organische Chemie der Harvard University und ehemaliger Dekan der Chemie-Fakultät.

Leben

Von Eggers Doering studierte an der Harvard University mit dem Bachelor Abschluss 1938 und der Promotion in organischer Chemie 1943 (für Arbeiten mit Sir Reginald Patrick Linstead). Danach war er Instructor und später Associate Professor an der Columbia University. 1941/42 arbeitete er für die militärische Forschung in Harvard und ab 1943 bei Polaroid. 1947 bis 1959 war er Forschungsleiter bei der Hickrill Chemical Research Foundation. Ab 1952 war er Professor an der Yale University und ab 1967 wieder in Harvard, wo er ab 1968 Mallinckrodt Professor war. 1986 emeritierte er und hatte eine Ehrenprofessur an der Universität Fudan in China.[1]

Von Eggers-Doering publizierte zwischen 1939 und 2006 bedeutende Arbeiten über Chinin (formale Totalsynthese mit Robert B. Woodward), Carbene, nicht-benzoide Aromaten, Tropylium-Ionen und Cope-Umlagerungen. In der Laudatio für den Welch Preis wurden seine entscheidenden Beiträge zu grundlegenden Aspekten der physikalischen organischen Chemie gewürdigt und seine Pionierarbeit über Carbene.[2]

Er war Mitglied der National Academy of Sciences und der American Academy of Arts and Sciences.

Auszeichnungen und Preise

  • 1945: John Scott Medal (Philadelphia)
  • 1953: ACS Award in Pure Chemistry
  • 1962: A.W Hoffmann Medaille Gesellschaft Deutscher Chemiker
  • 1966: ACS Award for Creative Work in Synthetic Organic Chemistry
  • 1989: James Flack Norris Award in Physical Organic Chemistry of the American Chemical Society (ACS)
  • 1990: Welch Award in Chemistry
  • Ehrendoktorwürde der Universität Karlsruhe (1987) und der Texas Christian University
  • Honorarprofessor der Fudan-Universität (Shanghai)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Biographische Daten nach American Men and Women of Science, Thomson Gale 2005
  2. Laudatio auf den Welch Preis

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