Vinbarbital

Vinbarbital

Strukturformel
Vinbarbital
Allgemeines
Freiname Vinbarbital
Andere Namen
  • 5-Ethyl-5-(1-methyl-1-butenyl)-1,3-diazinan-2,4,6-trion (IUPAC)
  • 5-Ethyl-5-(1-methyl-1-butenyl)barbitursäure
  • 5-Ethyl-5-(1-methyl-1-butenyl)-(1H,3H,5H)-pyrimidin-2,4,6-trion
  • Suppoptanox
  • Butenemal
  • Delvinal
Summenformel C11H16N2O3
CAS-Nummer 125-42-8
PubChem 5284636
ATC-Code

N05CA09

Arzneistoffangaben
Wirkstoffklasse

Barbiturat

Verschreibungspflichtig: Ja
Eigenschaften
Molare Masse 224,26 g·mol−1
Schmelzpunkt
  • 162–163 °C (stabile Mod.)[1]
  • 106 °C (polym. Mod.)[1]
  • 129 °C (polym. Mod.)[1]
Sicherheitshinweise
Bitte die eingeschränkte Gültigkeit der Gefahrstoffkennzeichnung bei Arzneimitteln beachten
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [2]
keine Einstufung verfügbar

H- und P-Sätze H: siehe oben
P: siehe oben
LD50
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Vinbarbital ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Barbiturate und damit ein Barbitursäure-Derivat. Als Arzneistoff besitzen Vinbarbital sowie sein Natriumsalz vorwiegend hypnotische und sedierende Wirkung.[1] In Deutschland sind keine Präparate auf der Basis von Vinbarbital zugelassen. Vinbarbital kommt in drei verschiedenen polymorphen Modifikationen vor.[1] Ein Isomer zu Vinbarbital ist das strukturell sehr ähnliche Vinylbital.

Rechtsstatus

Vinbarbital ist in der Bundesrepublik Deutschland nicht in der Anlage 3 des Betäubungsmittelgesetzes aufgeführt[5] und fällt auch nicht unter die internationale Konvention über psychotrope Substanzen.[6]

Einzelnachweise

  1. ↑ 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 J. J. G. Cadogan(Hrsg.), S. V. Ley(Hrsg.), G. Pattenden(Hrsg.), R. A. Raphael(Hrsg.), C. W. Rees(Hrsg.): Dictionary of organic compounds, Volume 6: Phl–Z. 6. Auflage, Chapman & Hall (Chemical Abstracts Service) / CRC Press, 1996, ISBN 0-412-54090-8, S. 6468
  2. ↑ Diese Substanz wurde in Bezug auf ihre Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  3. ↑ 3,0 3,1 Journal of the American Chemical Society. Vol. 61, Pg. 776, 1939.
  4. ↑ 4,0 4,1 Vinbarbital bei ChemIDplus
  5. ↑ Juris.de: BtMG Anlage III (zu § 1 Abs. 1) verkehrsfähige und verschreibungsfähige Betäubungsmittel
  6. ↑ International Narcotics Control Board: List of psychotropic substances under international control. 23. Ausgabe, August 2003
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