Empfindlichkeit eines Messverfahrens

Empfindlichkeit eines Messverfahrens

Die Empfindlichkeit eines Messverfahrens ergibt sich aus dem Zusammenhang der zu messenden Größe und dem abzulesenden Messwert (Messsignal, Skalenwert). Ist ein Messverfahren empfindlich, so bedeutet das, dass eine kleine Änderung der zu messenden Größe eine große Änderung des Skalenwertes zur Folge hat.

Beispiele

  • Es wird eine Konzentration in eine Spannung umgewandelt: je stärker die Konzentrationsänderung die Spannung ändert, desto empfindlicher ist die Messmethode.
  • Die Empfindlichkeit einer Waage bezeichnet das Verhältnis des Ausschlages zum Übergewicht, z. B. die Änderung der Größe des angezeigten Wertes bei Mehrbelastung um 1 mg.[1]

Einzelnachweise

  1. Walter Wittenberger: Chemische Laboratoriumstechnik, Springer-Verlag, Wien, New York, 7. Auflage, 1973, S. 71, ISBN 3-211-81116-8.

Siehe auch

Empfindlichkeit (Technik)