Cisatracurium

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Strukturformel
Strukturformel von Cisatracurium
Allgemeines
Freiname Cisatracuriumbesilat
Andere Namen
  • 2,2′-[Pentan-1,5-diylbis(oxycarbonylethylen)]bis- [(1R,2R)- 1-(3,4-dimethoxybenzyl)- 6,7-dimethoxy-2-methyl-1,2,3,4-tetrahydroisochinolinium]- dibenzensulfonat (IUPAC)
  • Cisatracurii besilas (Latein)
Summenformel
  • C53H72N2O122+ Cisatracurium
  • C65H82N2O18S2 Cisatracuriumbesilat
CAS-Nummer
  • 96946-41-7 Cisatracurium
  • 96946-42-8 Cisatracuriumbesilat
PubChem 62886
ATC-Code

M03AC11

DrugBank DB00565
Arzneistoffangaben
Wirkstoffklasse

Muskelrelaxanzien

Verschreibungspflichtig: ja
Eigenschaften
Molare Masse
  • 929,15 g·mol−1 Cisatracurium
  • 1243,51 g·mol−1 Cisatracuriumbesilat
Sicherheitshinweise
Bitte die eingeschränkte Gültigkeit der Gefahrstoffkennzeichnung bei Arzneimitteln beachten
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
keine Einstufung verfügbar

H- und P-Sätze H: siehe oben
P: siehe oben
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Cisatracurium entspricht dem cis-cis-Isomer des Racemats Atracurium. Es führt im Gegensatz zu Atracurium nicht zu einer Histaminfreisetzung. Der Abbau erfolgt zu 80–90 % durch Hofmann-Elimination und nur zum geringen Teil durch unspezifische Esterasen im Plasma. Die erreichten Spiegel von Laudanosin sind niedriger als bei Atracurium[2]. Als Arzneistoff wird Cisatracurium vorwiegend als Benzolsulfonsäure-Salz (Besilat) eingesetzt. Der Name wurde von Burroughs Wellcome (jetzt GlaxoSmithKline) entworfen. Der Präparatenamen Nimbex steht für „exzellenter neuromuskulärer Blocker“ (siehe Muskelrelaxans) (engl. excellent Neuromuscular blocker).

Literatur

  • Liu M, Dilger JP: Site selectivity of competitive antagonists for the mouse adult muscle nicotinic acetylcholine receptor. In: Molecular Pharmacology. 75, Nr. 1, Januar 2009, S. 166–173. PMID 18842832. Volltext bei PMC: 2606922. Abgerufen am 5. August 2010.
  • Demazumder D, Dilger JP: The kinetics of competitive antagonism of nicotinic acetylcholine receptors at physiological temperature. In: The Journal of Physiology. 586, Nr. 4, Februar 2008, S. 951–963. PMID 18063662. Volltext bei PMC: 2375649. Abgerufen am 5. August 2010.
  • Dilger JP, Vidal AM, Liu M, et al.: Roles of amino acids and subunits in determining the inhibition of nicotinic acetylcholine receptors by competitive antagonists. In: Anesthesiology. 106, Nr. 6, Juni 2007, S. 1186–1195. PMID 17525594. Volltext bei PMC: 2367005. Abgerufen am 5. August 2010.

Einzelnachweise

  1. Diese Substanz wurde in Bezug auf ihre Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  2. Fodale V, Santamaria LB: Laudanosine, an atracurium and cisatracurium metabolite. In: Eur J Anaesthesiol. 19, Nr. 7, Juli 2002, S. 466–473. PMID 12113608.

Weblinks

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