Aleplasinin

Aleplasinin

Strukturformel
Struktur von Aleplasinin
Allgemeines
Freiname Aleplasinin
Andere Namen
  • PAZ-417
  • [1-[4-(1,1-Dimethylethyl)benzyl]-5-(3-methylphenyl)-1H-indol-3-yl]oxoessigsäure
Summenformel C28H27NO3
CAS-Nummer 481629-87-2
Arzneistoffangaben
Wirkmechanismus

PAI-1-Inhibitor

Eigenschaften
Molare Masse 425,5 g·mol−1
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
keine Einstufung verfügbar
H- und P-Sätze H: siehe oben
P: siehe oben
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Aleplasinin ist ein selektiver Inhibitor der PAI-1. Es wir von dem US-amerikanischen Pharmaunternehmen Wyeth entwickelt und soll unter dem Namen PAZ-417 als Arzneimittel gegen die Alzheimer-Krankheit eingesetzt werden.

Pharmakologie

Wirkmechanismus

Bei der Alzheimer-Krankheit lagern sich senile Plaques, aus fehlerhaft gefalteten Beta-Amyloid-Peptiden, zusammen mit Neurofibrillen in Neuronen an. Dies führt zu einer Nekrose der Nervenzellen.

Das Beta-Amyloid-Peptid aktiviert den gewebespezifischen Plasminogenaktivator tPA (tissue plasminogen activator), dieser wiederum aktiviert Plasminogen, welches die Plasmin-Synthese induziert. Plasmin stimuliert den Abbau von Beta-Amyloid.

tPA wiederum wird durch den Plasminogen-Aktivator-Inhibitor PAI-1 inhibiert. Bei der Alzheimer-Krankheit ist diese Inhibierung um ein Vielfaches verstärkt. Aleplasinin inhibiert PAI-1 und verhindert somit eine Hemmung des tPA. Dadurch wird das Beta-Amyloid-Peptid vermehrt abgebaut und kann sich nicht mehr mit den Neurofibrillen in den Nervenzellen zusammenlagern. So wird eine Nekrose verhindert.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Diese Substanz wurde in Bezug auf ihre Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.