2,3-Dibromhydrochinon

2,3-Dibromhydrochinon

Strukturformel
Strukturformel von 2,3-Dibromhydrochinon
Allgemeines
Name 2,3-Dibromhydrochinon
Andere Namen
  • 2,3-Dibrom-1,4-benzoldiol
  • 2,3-Dibrom-1,4-dihydroxybenzol
Summenformel C6H4Br2O2
CAS-Nummer 6363-31-1
Eigenschaften
Molare Masse 267,90 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

184 °C[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [2]
keine Einstufung verfügbar
H- und P-Sätze H: siehe oben
P: siehe oben
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

2,3-Dibromhydrochinon ist eine chemische Verbindung, die sowohl zu den Polyphenolen als auch zu den Halogenaromaten gehört. Sie ist zusammen mit 2,5-Dibromhydrochinon und 2,6-Dibromhydrochinon eines der drei stellungsisomeren Dibromhydrochinone.

Darstellung

2,3-Dibromhydrochinon kann durch Bromierung von 1,4-Benzochinon mit elementarem Brom hergestellt werden.[3]

Herstellung von 2,3-Dibromhydrochinon aus Benzochinon

Ebenso ist die Synthese durch Elbs-Oxidation aus 2,3-Dibromphenol möglich.

Herstellung von 2,3-Dibromhydrochinon aus 2,3-Dibromphenol

Reaktionen

Die Veresterung mit Essigsäureanhydrid ergibt das Diacetat, das unter der CAS-Nummer 40101-04-0 registriert ist und einen Schmelzpunkt von 163 °C hat.[1]

Veresterung von 2,3-Dibromhydrochinon

Die Oxidation mit Eisen(III)-chlorid führt zum 2,3-Dibrom-1,4-benzochinon (CAS 25705-58-2, Schmelzpunkt 124-125 °C).[4]

Herstellung von 2,3-Dibrombenzochinon

Einzelnachweise

  1. ↑ 1,0 1,1 J. Buckingham: Dictionary of organic compounds, Band 9, S. 1914 (eingeschränkte Vorschau in der Google Buchsuche).
  2. ↑ Diese Substanz wurde in Bezug auf ihre Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  3. ↑ E. Sarauw: Benzolchinon und Derivate desselben, Vierteljahresschrift der Naturforschenden Gesellschaft in Zürich, 1881.
  4. ↑ J. F. Bagli, P. L'Ecuyer: "Arylation of Quinones by Diazonium Salts - VII. Synthesis and Structure of some Aryl-Chloro-p-Benzoquinones" in Can. J. Chem. 1961, 39(5). S. 1037-1048, Volltext.