QDX

QDX

Dieser Artikel behandelt den Sprengstoff QDX, für den gleichnamigen IT-Standard siehe QDX (VDA).


Strukturformel
Struktur von QDX
Allgemeines
Name QDX
Andere Namen
  • 1-(3,5,7-Trinitro-1,3,5,7-tetrazocan-1-yl)ethanon
  • 1-Acetyl-3,5,7-trinitro-1,3,5,7-octahydrotetrazocine
  • SEX
  • Solex
Summenformel C6H11N7O7
CAS-Nummer 13980-00-2
PubChem 26367
Eigenschaften
Molare Masse 293,2 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
keine Einstufung verfügbar
H- und P-Sätze H: siehe oben
P: siehe oben
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

QDX ist ein Sprengstoff aus der Gruppe der Nitramine, der strukturell mit Oktogen verwandt ist. Bei der Herstellung von Oktogen fällt QDX als Nebenprodukt an.[2]

Toxikologie

Der Stoff kann sowohl oral, als auch über die Haut aufgenommen werden. Im Tierversuch erzeugte QDX bei Kaninchen und Ratten Schädigungen der Leber, Hypermotilität des Gastrointestinaltrakts und Durchfall.[3]

Einzelnachweise

  1. ↑ Diese Substanz wurde in Bezug auf ihre Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  2. ↑ Elizabeth P. Burrows, Ernst E. Brueggemann: Reversed-phase gradient high-performance liquid chromatography of nitramine munitions and characterization of munitions process samples by gas chromatography-mass spectrometry. Journal of Chromatography, Volume 329, 1985, S. 285–289, doi:10.1016/S0021-9673(01)81932-4
  3. ↑ QDX bei ChemIDplus