N6-Isopentenyladenosin

N6-Isopentenyladenosin


Strukturformel
Strukturformel von N6-Isopentenyladenosin.svg
Allgemeines
Name N6-Isopentenyladenosin
Andere Namen
  • i6A (Kurzcode)
  • N6-(Δ2-Isopentenyl)-adenosin
  • Riboprin
  • (2R,3S,4R,5R)-2-(Hydroxymethyl)-5-[6-(3-methylbut-2-enylamino)purin-9-yl]oxolan-3,4-diol (IUPAC)
Summenformel C15H21N5O4
CAS-Nummer 7724-76-7
PubChem 24405
Eigenschaften
Molare Masse 335,36 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
keine Einstufung verfügbar
H- und P-Sätze H: siehe oben
P: siehe oben
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

N6-Isopentenyladenosin (i6A, Riboprin) ist ein seltenes Nukleosid und kommt in der tRNA vor.[2][3] Es besteht aus einer β-D-Ribofuranose (Zucker) und dem N6-Isopentenyladenin. Es unterscheidet sich vom Adenosin durch Hinzufügen einer Isopentenylgruppe.

Eine tRNASec aus Escherichia coli. N6-Isopentenyladenosin ist hier mit i6A gekennzeichnet.

Einzelnachweise

  1. ↑ Diese Substanz wurde in Bezug auf ihre Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  2. ↑ Larry K. Kline, Fritz Fittler, Ross H. Hall: „N6-(Δ2-isopentenyl)adenosine. Biosynthesis in transfer ribonucleic acid in vitro“, in: Biochemistry, 1969, 8 (11), S. 4361–4371; PMID 4311031; doi:10.1021/bi00839a021.
  3. ↑ Nadja Rosenbaum, Malcolm L. Gefter: „Δ2-Isopentenylpyrophosphate: Transfer Ribonucleic Acid Δ2-Isopentenyltransferase from Escherichia coli. Purification and properties of the enzyme“, in: J. Biol. Chem., 1972, 247 (18), S. 5675–5680, PMID 4341485; Abstract; PDF.

Weblinks