Joachim W. Engels

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Joachim W. Engels (* 19. März 1944 in Wiesbaden) ist ein deutscher Chemiker.

Leben und Forschung

Joachim W. Engels studierte zwischen 1964 und 1968 Chemie an der FU Berlin und an der Ludwig-Maximilians-Universität München, wo er 1972 auch seine Promotion abschloss. Nach einem Aufenthalt als Postdoktorand an der Stanford University bei Prof. Dr. Eugene van Tamelen wechselte Engels 1973 an die Universität Konstanz und arbeitete dort auf dem Gebiet der Nucleotidchemie an seiner Habilitation, welche er 1979 vollendete. An die Habilitation schloss sich ein erneuter Aufenthalt in den USA bei Prof. Dr. M. Caruthers an der Universität von Colorado an. Von 1982 an leitete Engels eine DNA-Synthesegruppe bei der Hoechst AG in Frankfurt; 1985 folgte er einem Ruf an die Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt, wo er seit 1993 eine C4-Professur für bioorganische Chemie innehat.

Engels Forschungsinteresse gilt überwiegend der Nucleotidchemie; zurzeit insbesondere der Synthese modifizierter Oligonucleotide und deren mögliche therapeutische Anwendungen. Joachim W. Engels war zwischen 2001 und 2007 Sprecher des Sonderforschungsbereichs 579 „RNA-Ligand-Wechselwirkungen“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie von 2005 bis 2006 Präsident der International Society of Nucleotides and Nucleic Acids.

Joachim W. Engels ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

Werke

  • Friedrich Lottspeich, Joachim W. Engels: Bioanalytik. Spektrum Akademischer Verlag, 2006, ISBN 978-3-8274-1520-2

Weblinks

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