Houben-Weyl

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Houben-Weyl ist die Kurzbezeichnung für das Handbuch „Methoden der Organischen Chemie“, einem Standardwerk der chemischen Literatur.

Das von Theodor Weyl (1851–1913) begründete und von Heinrich Houben (1875–1940) und Karl H. Büchel (* 1931) fortgeführte Handbuch versucht, umfassend die Methoden und Vorschriften zur Herstellung und Derivatisierung organischer Verbindungen zusammenzutragen.

Die 4. und letzte deutschsprachige Ausgabe erschien seit 1952 beim Thieme Verlag und wurde 1987 abgeschlossen. Seit 1982 erscheinen Ergänzungsbände, die 1999 abgeschlossen wurden. Seit 2001 erscheint eine englischsprachige 5. Auflage.

Die 4. Auflage besteht aus 16 Bänden, die aus jeweils mehreren Teilbänden bestehen. Insgesamt sind es 70 Einzelbände. Die Ergänzungsbände wurden teilweise in einer anderen thematischen Aufteilung als das Hauptwerk herausgegeben, und es wurden vorher nicht behandelte Themen aufgegriffen.

Die ersten vier Bände der 4. Auflage behandeln allgemeine Laborpraktiken, die Bände fünf bis 15 spezielle Stoffgruppen, Band 16 ist ein Registerband.

Seit September 2010 sind Teile des Werkes online abrufbar, der Start erfolgte mit einer Auswahl von etwa 14.000 Reaktionen.

Ausgaben

  • Theodor Weyl (Begr.), Josef Houben (Hrsg.), Karl H. Büchel (Hrsg.): Methoden der organischen Chemie. Thieme Verlag, Stuttgart 2004, ISBN 3-13-140084-6.

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