Dietmar Richter


Dietmar Richter

Dieser Artikel befasst sich mit dem Biochemiker Dietmar Richter. Für den Schauspieler siehe Dietmar Richter-Reinick.

Dietmar Richter (* 1939) ist Professor für Biochemie an der Universität Hamburg und Gründer des Zentrums für Molekulare Neurobiologie Hamburg (ZMNH).

Zusammen mit Gebhard Koch aus Hamburg initiierte er die Blankenese Conferences, ein jährliches Symposium zu aktuellen Themen der Neurobiologie und Molekularbiologie. Nachfolger von Koch im Organisationskomitee ist seit 2004 Wolfgang Meyerhof aus Potsdam.

Wissenschaftlicher Lebenslauf

Im Jahr 1967 promovierte Richter zum Dr. rer. nat. in Mikrobiologie und Biochemie am Institut für Physiologische Chemie und Physikalische Chemie der Universität Kiel. Danach war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut, bis er 1969 in den USA wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Fritz Albert Lipmann von The Rockefeller University in New York wurde. Nach Deutschland kehrte Richter 1973 als Arbeitsgruppenleiter am Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik in Berlin zurück.

Ein Jahr darauf wurde Richter Professor und Direktor der Abteilung für Zellbiochemie am Institut für Physiologische Chemie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Diese Aufgabenbereiche führte er bis 1985 aus, ehe er Direktor des Instituts für Zellbiochemie und klinische Neurobiologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf wurde. Von 1987 an schließlich war Richter als Gründungsdirektor am Aufbau des Zentrums für Molekulare Neurobiologie Hamburg am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf beteiligt. 1995 legte er dieses Amt nieder.

Mitgliedschaften

  • Wissenschaftlicher Beirat des Otto Loewi Center for Cellular and Molecular Neurobiology, The Hebrew University, Jerusalem, Israel (seit 1986)
  • Wissenschaftlicher Beirat des Bernhard-Nocht Institut für Tropenmedizin, Hamburg (seit 1987)
  • Mitglied der Königlichen Akademie der Wissenschaften Dänemarks, Kopenhagen (seit 1990)
  • Wissenschaftlicher Beirat des Zentrums für Molekulare Biologie (ZMBH), Heidelberg (1990–1994)
  • Mitglied im Gründungskomitee des Leibniz-Instituts für Neurobiologie, Magdeburg (1991–1993)
  • Wissenschaftlicher Beirat des Leibniz-Instituts für Neurobiologie, Magdeburg (1991–2000)
  • Wissenschaftlicher Beirat des Max-Planck-Instituts für Experimentelle Medizin, Göttingen (seit 1999)
  • Gewähltes Mitglied der European Molecular Biology Organization (EMBO)

Weblinks