Chemiker-Kalender

Erweiterte Suche

Der Chemiker-Kalender ist ein kleines Handbuch mit physikalischen und chemischen Daten. Das 1880 erstmals von Prof. Rudolf Biedermann herausgegebene Buch ist nach dem Landolt-Börnstein und dem D'Ans Lax Taschenbuch für Chemiker und Physiker das kleinste der drei verbreiteten deutschsprachigen chemischen Tabellenwerke. Es wendet sich hauptsächlich an den praktisch arbeitenden Wissenschaftler. Trotz seines Namens hat der Chemiker-Kalender keinerlei kalendarische Funktion.

Der Chemiker-Kalender wird relativ selten aktualisiert, sodass er nicht immer dem aktuellen Stand der Forschung entspricht. Daher findet sich zum Beispiel in der letzten Auflage von 1984 noch eine kleine Tabelle mit Zehnerlogarithmen.

Bibliografische Daten der aktuellen Auflage

Chemiker-Kalender. Herausgeber Claudia Synowietz und Klaus Schäfer; 3., völlig neubearbeitete Auflage, 2. Nachdruck 1992; 656 Seiten; Berlin, Heidelberg, New York, Tokyo; Springer 1984; ISBN 978-3-540-12652-2

Inhalt

Ein einführender Teil informiert über Maßeinheiten und ihre Umrechnungen, biochemische Nomenklaturfragen und Abkürzungen, Formeln einfacher geometrischer Strukturen und die relativen Atommassen der Elemente. Anschließend folgt mit fast 400 Seiten der Hauptteil der Buches, der die physikalischen Eigenschaften von Elementen, anorganischen und organischen Verbindungen aufführt. Es folgen noch Dichtetabellen von im Labor üblichen Gasen und Flüssigkeiten (Wasser, Quecksilber, Säuren, Laugen, Salzlösungen, organische Lösemittel), Tabellen mit Löslichkeiten, Dampfdrucken und thermodynamischen Daten wie Molwärmen, Normalentropien, Bildungsenthalpien usw. Der Anhang informiert schließlich über analytische Faktoren, maßanalytische Äquivalente und einiges mehr. Abgeschlossen wird das Buch von einem Sachverzeichnis und einem ausklappbaren Periodensystem.

Diese Artikel könnten dir auch gefallen

Die letzten News aus den Naturwissenschaften

16.10.2021
Planeten | Elektrodynamik | Thermodynamik
Neues von den ungewöhnlichen Magnetfeldern von Uranus und Neptun
Tausende Grad heißes Eis - Wie es bei millionenfachem Atmosphärendruck entsteht und warum dieses leitende superionische Eis bei der Erklärung der ungewöhnlichen Magnetfelder der Gasplaneten Uranus und Neptun hilft.
14.10.2021
Elektrodynamik | Quantenphysik
Exotische Magnetzustände in kleinster Dimension
Einem internationalen Forscherteam gelang es erstmals, Quanten-Spinketten aus Kohlenstoff zu bauen.
15.10.2021
Sterne
Magentische Kräfte der Sonne: schnellere geladene Teilchen beobachtet
Protuberanzen schweben als riesige Wolken über der Sonne, gehalten von einem Stützgerüst aus magnetischen Kraftlinien, deren Fußpunkte in tiefen Sonnenschichten verankert sind.
14.10.2021
Planeten | Sterne
Der Planet fällt nicht weit vom Stern
Ein Zusammenhang zwischen der Zusammensetzung von Planeten und ihrem jeweiligen Wirtsstern wurde in der Astronomie schon lange vermutet.
12.10.2021
Kometen und Asteroiden
Lerne die 42 kennen: Einige der größten Asteroiden fotografiert
Mit dem Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) in Chile haben Astronom:innen 42 der größten Objekte im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter abgelichtet.
06.10.2021
Elektrodynamik | Festkörperphysik
Forschungsteam beobachtet eigenes Magnetfeld bei Doppellagen-Graphen
Normalerweise hängt der elektrische Widerstand eines Materials stark von dessen Abmessungen und elementarer Beschaffenheit ab.
05.10.2021
Festkörperphysik | Quantenphysik
Neue Art von Magnetismus in Kult-Material entdeckt
Ein internationales Wissenschaftsteam macht eine wegweisende Entdeckung in Strontiumruthenat.
30.09.2021
Kometen_und_Asteroiden | Planeten
Bombardement von Planeten im frühen Sonnensystem
Vesta, der größte Asteroid unseres Sonnensystems, war sehr viel früher einer umfangreichen Einschlagserie großer Gesteinskörper ausgesetzt als bislang angenommen.
30.09.2021
Plasmaphysik | Teilchenphysik
Strahldiagnostik für zukünftige Beschleuniger im Tischformat
Seit Jahrzehnten wurden Teilchenbeschleuniger immer größer - Seit einigen Jahren gibt es jedoch eine Alternative: „Teilchenbeschleuniger im Tischformat“, die auf der Laseranregung von Kielwellen in Plasmen (laser wakefield) basieren.
24.09.2021
Quantenoptik
Winzige Laser, die wie einer zusammenwirken
Israelische und deutsche Forscher:innen des Exzellenzclusters ct.