Phytoen

Phytoen

Strukturformel
Struktorformel cis-Phytoens
Allgemeines
Name Phytoen
Andere Namen

cis-Phytoen

Summenformel C40H64
CAS-Nummer 13920-14-4
PubChem 9963391
Eigenschaften
Molare Masse 544,9 g·mol−1
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
keine Einstufung verfügbar
H- und P-Sätze H: siehe oben
P: siehe oben
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Phytoen ist ein farbloses Tetraterpen mit 40 Kohlenstoff-Atomen. Es ist ein Zwischenprodukt der biologischen Synthese von Carotenoiden in Pflanzen.[2][3]

Zwei Moleküle Geranylgeranyldiphosphat (GGPP) stehen am Beginn der Carotin-Biosynthese. Die Verfügbarkeit von GGPP begrenzt alle nachfolgenden Schritte der Bildung von Carotin in der Pflanze. Die zwei GGPP-Moleküle werden vom Enzym Phytoensynthase (PSY) zu einem Molekül Phytoen verbunden. Die Phytoensynthase ist eine Enzym des Chloroplasten.[4]

Die pflanzlichen Enzyme Phytoendesaturase (PDS), ζ-Karotindesaturase (ZDS) und Carotin-cis-trans-Isomerase (CRTISO) bilden aus Phytoen das rote all-trans-Lycopin. all-trans-Lycopin wird durch eine β-Lycopincyclase (β-LCY) zu β-Carotin umgewandelt.

Einzelnachweise

  1. ↑ Diese Substanz wurde in Bezug auf ihre Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  2. ↑ Albert Gossauer (2003) Struktur und Reaktivitat Der Biomolekule:Eine Einfuhrung in die Organische Chemie. Helvetica Chimica Acta. 350 Seiten. S. 123
  3. ↑ Gerhard Richter (1998) Stoffwechselphysiologie der Pflanzen: Physiologie und Biochemie des Primär- und Sekundärstoffwechsels. Georg Thieme Verlag. 583 Seiten, S. 356
  4. ↑ Gerhard Richter (1998) Stoffwechselphysiologie der Pflanzen: Physiologie und Biochemie des Primär- und Sekundärstoffwechsels. Georg Thieme Verlag. 583 Seiten, S. 356