Neuroleptanalgesie

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Die Neuroleptanalgesie ist eine Sonderform der Analgesie, bei der ein hochpotentes Neuroleptikum (z. B. Droperidol) in Kombination mit einem potenten Schmerzmittel (meist Fentanyl) und einem Narkosegas (z. B. Distickstoffmonoxid) einen narkoseähnlichen Zustand erzeugt. Im Unterschied zur Narkose befindet sich der Patient jedoch nicht in tiefer Bewusstlosigkeit, sondern ist lediglich stark sediert bei erheblich reduziertem Schmerzempfinden.

Die Neuroleptanalgesie wird heute kaum mehr eingesetzt und wird vielfach durch eine total intravenöse Anästhesie ersetzt.

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