Morgan Sparks

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Morgan Sparks (* 6. Juli 1916 in Pagosa Springs; † 3. Mai 2008 in Fullerton (Kalifornien)) war ein US-amerikanischer Wissenschaftler und Ingenieur, welcher unter anderem an der Entwicklung des Bipolartransistors beteiligt war. Dies war ein bedeuteter Schritt zur modernen Alltagselektronik.

Leben

Sparks wurde in Pagosa Springs, Colorado, als Sohn von Harry Lysinger und Pearl (Morgan) Sparks geboren und wuchs in Texas auf. Nach einem Chemiestudium an der Rice University (B.A. 1938, M.A. 1940) erwarb er sich 1943 einen Doktortitel (Ph.D.) in physikalischer Chemie an der University of Illinois dank eines Stipendiums der Rockefeller-Stiftung. Nach seiner akademischen Ausbildung fand er 1943 eine Anstellung bei den Bell Laboratories. 1948 stieß er zur Arbeitsgruppe von William B. Shockley, die den ersten Transistor entwickelt hatte. Sparks entwickelte dort eine Methode, Germanium frei von Verunreinigungen und sehr dünn zu kristallisieren. Dies ermöglichte die Herstellung von Bipolartransistoren, mit denen Transistoren einfach und kostengünstig in elektronischen Schaltungen eingesetzt werden konnten.

Am 30. April 1949 heiratete er Elizabeth MacEvoy († 2006), die damalige Sekretärin von Shockley, mit der er zwei Söhne und zwei Töchter hatte.

1972 übernahm er die Leitung der Sandia National Laboratories, die unter der Schirmherrschaft des Mutterkonzerns der Bell Labs, AT&T, standen, und formte die Forschungsabteilung um. Er blieb bis zu seiner Pensionierung 1981 dieser Firma treu.

Danach war er von 1981 bis 1984 Rektor der Anderson School of Management an der University of New Mexico in Albuquerque.

Auszeichnungen und Ehrungen

  • 1977: Jack A. Morton Award der IEEE
  • 1980: Doktorwürde (D. Sc.) der University of New Mexico

Literatur

  • Who's Who in America. 47. Ausgabe (1992–1993), Bd. 2, S. 3183
  • American Men & Women of Science. 21. Ausgabe (2003), Bd. 6, S. 902

Weblinks