Karl von Eckartshausen

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Karl von Eckartshausen, von Friedrich John

Karl von Eckartshausen (* 28. Juni 1752 in Haimhausen; † 12. Mai 1803 in München) war ein deutscher Schriftsteller, Philosoph, Aufklärer, später Theosoph, Esoteriker und Alchemist.

Karl von Eckartshausen studierte Philosophie und bayerisches Zivilrecht in München und Ingolstadt. 1776 wurde er Hofrat, 1780 Buchzensurrat und 1784 Geheimer Archivar in München. 1791 tauchte sein Name auf der Liste Katalog der in München wirklich noch arbeitenden Illuminaten ihrer Protectoren und auch derjenigen, welche des Illuminatismus höchst verdächtig sind mit folgendem Eintrag auf: „Hofrath und Archivarius, einer der thätigsten Arbeiter, Illuminat“.

Eckartshausen trat zunächst als Autor von juristischen und aufklärerischen Werken in Erscheinung. In jungen Jahren war Eckartshausen Mitglied des Illuminatenordens, 1784 wandte er sich von diesem Geheimbund ab und der Theosophie zu. Er verfasste zahlreiche mystische (darunter kabbalistische) und alchemistische Schriften.

Werke (Auswahl)

  • Sittenlehre für alle Stände, München 1784
  • Reden zum Wohl der Menschheit
  • Gott ist die reinste Liebe, 1790
  • Aufschlüsse zur Magie aus geprüften Erfahrungen über verborgene philosophische Wissenschaften und verdeckte Geheimnisse der Natur. München: Joseph Lentner 1791-1795
  • Religiöse Schriften über Klares und Dunkles
  • Entwurf zu einer ganz neuen Chemie, Regensburg 1800

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