Florigen

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Florigen ist ein Pflanzenhormon, das einen erheblichen Einfluss auf den Photoperiodismus haben soll. Der hormonelle Botenstoff wird abhängig von der Tageslänge in Blättern produziert und anschließend zur Spitze der Sprossachse transportiert.[1]

Wissenschaftler postulierten die Existenz von Florigen bereits in den 1930er Jahren. Inzwischen wurde in Arabidopsis thaliana das Gen FLOWERING LOCUS T (FT) entdeckt, das die vermuteten Eigenschaften von Florigen aufweist.[2]

Pflanzen registrieren, ob es gerade Frühling, Sommer oder Herbst ist und wann sie blühen müssen. Der wichtigste Messwert ist dabei die Tageslänge, die von spezialisierten Stoffwechselkreisläufen in den Blättern registriert wird. Stimmt sie mit den internen Vorgaben überein, wird das Programm zum Übergang von der vegetativen zur generativen Phase eingeleitet.[3][4]

In welcher Art und Weise diese Erkenntnisse in Gartenbau, Landwirtschaft und Forst genutzt werden können, ist die Frage zahlreicher Forschungsprojekte u.a. an er Universität Hohenheim.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Laurent Corbesier et al.: FT Protein Movement Contributes to Long-Distance Signaling in Floral Induction of Arabidopsis
  2. D. Weigel & O. Nilsson: A developmental switch sufficient for flower initiation in diverse plants. In: Nature. 377, S. 495–500, 1995
  3. Jiri Petr: Weather and Yield, Developments in Crop Science, Amsterdam, Oxford, New York, Tokyo and Prague 1991. ISBN 0-444-98803-3
  4. Manfred Raupp: Die Entwicklung des Tabakanbaus in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der Entwicklung in der Gemeinde Staffort, Ingenieurschule Nürtingen 1962