Faserinstitut Bremen

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Das Faserinstitut Bremen (FIBRE) übernimmt als wissenschaftliche Einrichtung an der Universität Bremen Forschungs- und Entwicklungsaufgaben im Bereich der Prüfung, Weiterentwicklung und Verarbeitung von Fasern, textilen Halbzeugen und Faserverbundwerkstoffen.

Im Jahre 1969 wurde das Institut als gemeinnütziger Verein gegründet. Die Tätigkeiten des im Jahre 1955 an der Bremer Baumwollbörse ausgebauten Baumwoll-Labors und die im Jahre 1965 entstandenen Tätigkeiten im Woll-Labor e.V., gingen 1969 gemeinsam in den neu gegründeten Verein über. Dann, im Jahre 1989 kooperierte der Verein mit der Universität Bremen. Daraus ergaben sich, als wesentliche Inhalte, die Zusammenarbeit in den Bereichen Lehre und Forschung und die Personalunion in der Institutsleitung und Universitätsprofessur des Fachgebietes 12 (Fachgebiet Produktionstechnik).

Mit der Berufung von Professor Herrmann zum Institutsleiter und zum Professor für den Fachbereich Produktionstechnik im Jahre 2001 wurden die Schwerpunkte „Leichtbau mit Faserverbundwerkstoffen und Faserentwicklung“, sowie die Vertieferrichtung „Luft- und Raumfahrttechnik in der Produktionstechnik“ an der Universität etabliert. Die Aktivitäten des Institutes sind derzeit in drei Kompetenzfelder und das Prüfzentrum gebündelt. Die Kompetenzfelder sind:

  • Prüfmethoden
  • Faserverbundwerkstoffe - Struktur- und Verfahrensentwicklung
  • Faserentwicklung

Das Prüfzentrum des Institutes ist akkreditiert nach DIN ISO 17025 und kann auf ein 50-jähriges Know-how für Materialprüfungen zurückgreifen. Es ist weltweit durch die Durchführung von Rundtests anerkannt und bietet unter anderem eine Vielzahl von Prüfungen für Einzelfasern aller Materialien, bis zu Faserverbundbauteil–Prüfungen an. Auf Wunsch wurde in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzfeld „Prüfmethoden“ individuelle Prüfmethoden und –konzepte entwickelt.

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