Ching W. Tang

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Ching W. Tang

Ching W. Tang (* 23. Juli 1947 in Yuen Long, Hongkong) ist ein chinesisch-US-amerikanischer Chemiker.

Tang studierte an der University of British Columbia (Bachelor Abschluss 1970) und wurde 1975 an der Cornell University in Physikalischer Chemie promoviert. Ab 1975 war er Forscher bei Eastman Kodak, ab 1981 als Senior Research Scientist, ab 1990 als Research Associate und ab 1998 als Senior Research Associate. 2003 wurde er Distinguished Fellow der Kodak-Forschungslaboratorien. Ab 2006 ist er Doris Johns Cherry Professor of Chemical Engineering an der University of Rochester.

Tang ist bekannt als Erfinder der organischen LED (OLED) ab den 1970er Jahren[1] und anderer optoelektronischer Bauteile (wie der organischen Solarzelle, der organischen photovoltaischen Zelle, OPVC[2]). Er beförderte mit verschiedenen Erfindungen auch die Flachbildschirm-Technologie (unter anderem mit OLEDs).

2011 erhielt er den Wolf-Preis in Chemie. 2005 erhielt er den Humboldt-Forschungspreis, 2007 den Daniel Noble Award des IEEE sowie 2001 den Jan Rachjmann Preis und den Carrothers Award der American Chemical Society. Er ist Mitglied der National Academy of Engineering (2006). Er hat eine Ehrenprofessur an der Shanghai University (deren Ehrendoktor er ist) und der South China University of Technology.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Tang, S. A. VanSlyke Organic electroluminescent diodes, Applied Physics Letters, Band 51, 1987, S. 913-915
  2. Tang Two layer organic photovoltaic cell, Applied Physics Letters, Band 48, 1986, S.183

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